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IDOL – Die Seitenbeschreibungssprache von MICROPLEX

Die Seitenbeschreibungssprache IDOL (Information, Description and Organization Language) wurde speziell für MICROPLEX-Drucksysteme entwickelt. Diese Sprache ist durchgängig für alle Drucksysteme mit MPC-Controller – die Funktionsweise ist in allen Leistungs- und Geschwindigkeitsbereichen gleich. Dies ist eine Komponente für die Kompatibilität der SOLID-, RAPID- und LOGIJET-Systeme untereinander.

Mit IDOL sind die MICROPLEX-Drucksysteme sehr flexibel und lassen sich leicht an bestehende Applikationen anpassen. Die ganzen Möglichkeiten, die Drucksysteme bieten, lassen sich nur mit IDOL in vollem Umfang nutzen. IDOL hilft, den Datentransfer zum Drucker zu minimieren und so die Effizienz von Druckvorgängen zu steigern. Die kompakte Syntax der Doppel-Escape Sequenzen gefolgt von einer Kennung und ggf. Parametern reduziert die zu übertragenen Daten auf ein Minimum. Somit werden die Schnittstellen und Leitungen/Netzwerke nur mit der notwendigen Datenübertragung belegt.

IDOL ist eine lebende Sprache. Neue Funktionalitäten der Seitenbeschreibungssprache IDOL resultieren aus den Anforderungen der Kunden, die MICROPLEX-Drucker in industriellen Applikationen nutzen. Die Entwicklung neuer Befehle kann relativ schnell und unkompliziert erfolgen, da diese Seitenbeschreibungssprache in Deutschland entwickelt wurde und auch hier gepflegt wird. Der Transparentcode ermöglicht es, die Escape-Sequenzen durch druckbare ASCII- Zeichen zu ersetzen. Dies ist nützlich, da es oft sehr schwer ist, Escape-Sequenzen per Tastatur zu erzeugen. Der Transparentcode hingegen kann von jeder Rechenanlage gesendet werden.

Job:   
Befehle zur Steuerung von Druckjobs, wie z.B. Anwahl der Kassette, Einschalten des Duplex-Druckmodus, Nummerierung von Seiten.
 
Font:    
Befehle zum Kontrollieren des Textdrucks, wie z.B. Auswahl der Zeichensätze, Setzen der Ränder, Wahl der Schreibrichtung, Festlegung des Zeilenabstandes.
 
GKS:   
Grafisches Kern System; es bietet Befehle zum Generieren von Vektorgrafiken, wie Linien, Flächen, Raster, Kreise etc.
 
Barcode:   
Mit den Barcodebefehlen lassen sich alle gängigen industriell genutzten Barcodes erzeugen (z.B. EAN 8, Code 128, PDF 417, Aztec und QR-Code). Mit Hilfe von IDOL kann der Anwender die Barcodes durch Eingabe der zugehörigen Parameter erzeugen, anstatt sie als Bild einzuscannen. Es ergibt sich ein vergleichsweise kleinerer Druckdatenstrom, daraus resultiert ein schnellerer Druckprozess.
 
Bitmap:
Funktion zum Übertragen von Bildinformationen (Pixeldaten) mit größter Effizienz und Geschwindigkeit.
 
Macro:
Befehle zum Erzeugen und Verwalten von Macros, wie elektronischen Formularen, Durchschlagfunktion etc.
 
Download:   
Befehle zum Erzeugen von eigenen druckbaren Schriftzeichen,
wie Firmenlogos, Unterschriften, Sonderschriften etc.
 
SEM:    
Das SEM (Simultaneous Emulation Management) ermöglicht, dass neben IDOL gleichzeitig mehrere Emulationen gültig sind. In den Anwendungen können so Befehle unterschiedlicher Emulationen gemischt werden. In den Datenstrom einer bestehenden Anwendung können IDOL-Befehle eingefügt werden, um z.B. eine Mailbox anzusteuern, während gerade Formularvordrucke mittels Prescribe erstellt werden. Da auch mehrere Emulationen gleichzeitig aktiv unterstützt werden, ist es ohne irgendeine Umkonfiguration des MICROPLEX-Druckers möglich, verschiedene Anwendungen mit unterschiedlichen Ausgabesprachen (z.B. HP PCL, Prescribe, etc.) zu betreiben.
 

Alle weiteren Informationen finden Sie in unserem Programmierhandbuch.